Schauspieler Christian Schramm
| Dario Fo "Obszöne Fabeln" |
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Harlekin erzählt obszöne, hemmungslos ausschweifende, witzige und rotzfreche Geschichten nach Texten von Dario Fo. Pur, herzhaft, lustvoll und intensiv! Text Programm Arkadas Theater: OBSZÖNE FABELN THEATERSTüCK NACH DARIO FO Literaturnobelpreisträger Dario Fo hat den Spaßmacher für die Bühne wiederentdeckt: Die "Obszönen Fabeln" sind Stegreiftheater im besten Sinne des Wortes. Mit der reinen Lust am Spiel schlüpft der Schauspieler Christian Schramm in die unterschiedlichsten Rollen und erzählt mit Witz und Ironie, Geschichten von Männern und Frauen, ihren erotischen Träumen und sexuellen Phantasien. Pur, herzhaft, lustvoll und intensiv! Inszenierung: Ali Jalaly mit Christian Schramm |
| In der Kunst des Grimmassierens erinnert er an Jerry Lewis |
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Die Aufführung von Dario Fos "Obszöne Fabeln" im Arkadas-Theater beginnt recht amüsant. Wie der tumbe Ziegenhirte Pietro die "Faltermäuschen" unter Weiberröckchen zunächst wegen ihrer Bissigkeit fürchtet, einmal ermutigt aber vor Gier von einer Dummheit in die Nächste stolpert, das ist eine possierliche Geschichte, und possierlich wird sie erzählt. Christian Schramm gibt einen Narren voller Übermut und Spielwitz, in der Kunst des Grimassierens erinnert er zuweilen gar an Jerry Lewis...Kölner Stadtanzeiger April 2002 |
| Alles ist frisch und spontan |
Schramm hat eine körperliche Präsenz, die zupackt. Da schläft keiner in der letzten Reihe im rappelvollen Offenburger Spitalkeller. Seine Figuren sind prägnant, Sprache und Ausdruck präzis. Die Kunst: es wirkt alles frisch und spontan, als wäre es aus dem Moment heraus, aus dem Bauch heraus gespielt. Schramm gibt alles: Er spielt Mandoline, läuft auf den Händen, hüpft als Balleteuse auf dem Parkett, teilt als Ninja-Krieger stramme Fußtritte aus, gurrt voller Liebeserwartung, mimt den Erzähler in TV-gerechter Entertainermanier. Alle Rollen im fliegenden Wechsel. Ein Meisterstück ist die Verwandlung eines naiven, liebestollen Bauernschwengels in einen leibhaftigen Esel: Diese 20 Sekunden waren allein schon das Eintrittsgeld wert.Badische Zeitung Oktober 2002 |
| Arkadas-Theater bringt Dario Fo |
| In dieser Form ist es ein ganz eigenes, ungewöhnliches Bühnengeschehen. In der Tradition des Gaukler, und Narrenspiels werden die auf antikem und mittelalterlichem Material beruhenden Geschichten um einen arglosen, sexuell hintergangenen Hirten und die Irrwege animalischer Triebhaftligkeit von Christian Schramm im Alleingang quicklebendig gemacht. Hut ab vor dieser körperbetonten Höchstleistung auf großer, fast leerer Bühne. Ein Monolog ist das nicht, sondern ein buntes, turbulentes Treiben mit mehreren Rollen. Für diese hierzulande selten zu sehende, elementare Theaterform gilt: "Obszön ist schön" Kölner Stadtrevue Juni 2002 |
| Ein Meister der Mimik |
| Großes Theater hat kleine Wurzeln... kein Bühnenbild, wenig Accessoires, karge Ausstattung. Das Stück "Obszöse Fabeln" von Dario Fo lebt allein von der Spielkraft, der Mimik, der Ausstrahlung des Künstlers auf der Bühne, von seiner Fähigkeit, Szenen aus dem Stehgreif zum Leben zu erwecken. Das gilt gerade bei Fo, der in seinen Stücken große Freiheiten zur Improvisation läßt. Das muß genutzt werden, aber das kann nur ein Könner. Wie der Ex-Offenburger Christian Schramm. Musik, Akrobatik, Mimik: für Schramm, den Mann auf der Bühne, ein Schlauch. Ohne Pause ist er gefordert, darf das Publikum nicht aus dessen Faszination lassen, muß es zum Teil des Spiels werden lassen. Schramm ist dies trefflich gelungen. Ein herrlicher Abend! Offenburger Tageblatt März 2003 |